Die 1. Staffel der Anthology-Serie war überraschend unterhaltsam, weil sie nicht viel will, nicht kompliziert und anstrengend zu Hinterschauen ist, sondern einfach eine spannende Geschichte erzählt, die aufregend genug ist, über 12 Episoden hinweg erzählt zu werden.
Staffel 2 legt noch einmal deutlich eine Schippe darauf. Hier ist die Geschichte weniger mystisch, sondern weitet sich zum Psychothriller-Krimi aus. Das ist so gut erzählt und die Schauspieler mimen die Figuren so überzeugend und eindringlich, dass man spätestens ab Folge 3 komplett in den Bann gezogen wird.
Staffel 3 war bisher die schwächste, weil diesmal der Thrill fehlt und eher die Comedy überwiegt und damit ausgerechnet das, was die Staffel 2 so gut gemacht hat, fehlt.
In Staffel 4 geht es noch einmal deutlich eine Stufe runter und am Ende war ich froh, als die 13 Folgen durch waren. War in vielen Episoden eher nervig und anstrengend, die Story war in großen Teilen vom berühmten Horror-Klassiker "Freaks" geklaut, das Gesamt aber unlogisch und nicht gut erzählt. Nach dieser enttäuschenden Staffel ist jetzt erst einmal Pause mit AHS.
ø-Wertung Season 1 = 7,4
ø-Wertung Season 2 = 7,9
ø-Wertung Season 3 = 7,2
ø-Wertung Season 4 = 6,3
ø-Wertung Gesamt = 7,2 – Tendenz nach Staffel 4: 7.0