Staffel 1 hatte mich im vergangenen Jahr komplett umgehauen aufgrund der irrwitzigen Action, die einen atemlos zurückließ und einem bitteren, schwarzen Humor, der einem das Lachen im Halse stecken ließ. Zudem das Konzept: Die Superhelden sind hier die Bösen und "Normalos" versuchen, sie aufzuhalten. Genial umgesetzt und absolut sehenswert.Von Staffel 2, die alles in allem natürlich auch gut war, bin ich dennoch etwas enttäuscht, weil es den Machern hier nicht mehr gelungen ist, diesen besonderen Mix aus brutaler Action und schwarzem Humor aufrecht zu erhalten. Vor allem die erste Hälfte wirkt eher wie eine Dramedy, es wird viel zu viel Zeit darauf verwendet, die einzelne Charaktere genaustens zu beleuchten. Was bei anderen Serien wünschenswert ist, führte bei <strong>The Boys</strong> eher für Unmut, weil ich die Action vermisste.Staffel 3 hat mir bis mit am besten gefallen, vor allem weil den Hauptfiguren hier viel Platz eingeräumt wird, um sich zu entwickeln und viele verschiedene Facetten zu zeigen. Was die Serie so gut macht, ist eben nicht nur das Drehbuch, der Humor und die krasse Action, sondern es sind vor allem die Schauspieler, die durchweg ihre Rollen sehr gut ausfüllen.Tendenz Season 1 = deutlich 8.5, eher sogar 9ø-Wertung Season 2 = 7.5, Tendenz aber eher 7ø-Wertung Season 3 = 7.875, Tendenz geht gegen 8.5 ø-Wertung Season 4 = 6.875, deutlich schwächer als die vorherigen Staffeln