Summer Wars (japanisch サマーウォーズ,
Samā Wōzu, dt. "Sommerkriege") ist ein
Anime-Science-Fiction-FilmDie SciFi-Animation (Kurzform für Science-Fiction-Animation) bezeichnet ein Filmgenre, das narrative Motive der Science-Fiction wie Zukunftsvisionen, Künstliche Intelligenz, Raumfahrt oder Dystopien mithilfe verschiedener Animationstechniken wie Zeichentrick, CGI oder Stop-Motion darstellt. Durch die uneingeschränkten gestalterischen Möglichkeiten des animierten Bewegtbildes erlaubt die SciFi-Animation die visuelle Umsetzung hochkomplexer Welten, Cyberpunk-Szenarien und technologischer Konzepte, die im Realfilm produktionstechnisch oft nur schwer realisierbar sind. Bedeutende Werke dieses Genres sind der französische Kultfilm Der phantastische Planet (La planète sauvage, 1973), das einflussreiche Anime-Meisterwerk Akira (1988), das dystopische CGI-Drama Wall-E - Der Letzte räumt die Erde auf (WALL-E, 2008) sowie die Anthologie-Serie Love, Death & Robots (2019-).
aus dem
Jahr 2009Das Jahr 2009 stand insbesondere im Zeichen der globalen Finanzkrise. Mit Barack Obama trat im Januar erstmals ein Afroamerikaner die US-Präsidentschaft an. In der Musikgeschichte prägte vor allem der frühe Tod des sogenannten King of Pop Michael Jackson das Jahr 2009.
. Der Film entstand unter der Regie von
Mamoru HosodaMamoru Hosoda
* 19. September 1967
Mamoru Hosoda (細田 守, Hosoda Mamoru, born September 19, 1967) is a Japanese film director and animator. He is known for the short films that made up Digimon: The Movie (2000), The Girl Who Leapt Through Time (2006) and Summer Wars (2009). He was nominated for an Academy Award in the Best Animated Feature Film category at the 91st Academy Awards for his eighth film Mirai (2018).
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im japanischen Animationsstudio
MadhouseMadhouse (jap. 株式会社マッドハウス Kabushiki-gaisha Maddohausu) ist ein 1972 von ehemaligen Mushi-Production-Animatoren wie Masao Maruyama, Osamu Dezaki, Rintaro und Yoshiaki Kawajiri gegründetes japanisches Animationsstudio, das für seine technisch herausragenden Zeichentrick- und Anime-Produktionen internationale Anerkennung erlangte. Das Studio prägte über Jahrzehnte hinweg die Filmkunst durch Zusammenarbeiten mit renommierten Regisseuren wie Satoshi Kon und zeichnet sich durch ein vielseitiges Portfolio aus, das von düsteren Psychothrillern bis hin zu actionreichen Manga-Adaptionen reicht. Zu den bekanntesten Werken von Madhouse gehören der Cyberpunk-Klassiker Ninja Scroll (Jūbee Ninpūchō, 1993), die Meisterwerke Perfect Blue (1997) und Paprika (2006) sowie gefeierte Serien wie Death Note (2006-2007) und Hunter x Hunter (2011-2014).
. Im Mittelpunkt der Handlung steht der zurückhaltende Elftklässler
Kenji Koiso, der angeblich aus Versehen einen
HackEin Hack (von englisch to hack "hacken, zerkleinern") bezeichnet in der Informationstechnik eine unkonventionelle oder kreative Problemlösung sowie insbesondere das gezielte Überwinden von Sicherheitsbarrieren, um unautorisierten Zugriff auf Computersysteme, Netzwerke oder Datenbestände zu erlangen. In Medienproduktionen dient ein solcher Hack häufig als zentraler Spannungsfaktor oder Handlungstreiber, der die Auseinandersetzung zwischen Cyberkriminellen, Aktivisten und staatlichen Institutionen dramatisiert. Prominente Beispiele für die filmische und serielle Darstellung dieser Thematik sind der Cyberthriller Hackers - Im Netz des GM-Mächtigen (Hackers, 1995), das Drama Who Am I - Kein System ist sicher (2014) sowie die Dramaserie Mr. Robot (2015-2019).
der
virtuellen WeltEine virtuelle Welt (zu lateinisch virtus "Kraft, Vermögen") ist eine computergenerierte Umgebung, die als zusammenhängender Raum wahrgenommen wird und in der Menschen oder digitale Figuren nach festgelegten Regeln handeln können. Anders als eine bloße Bildschirmdarstellung vermittelt sie räumliche Anwesenheit und ermöglicht häufig über Avatare die Interaktion mit Objekten und anderen Beteiligten; in fiktionalen Darstellungen kann sie die physische Wirklichkeit ergänzen, ersetzen oder verbergen. Im Science-Fiction-Film Matrix (The Matrix, 1999) verschleiert eine virtuelle Welt die tatsächlichen Lebensbedingungen der Menschheit, im Abenteuerfilm Ready Player One (2018) wird sie zum gesellschaftlichen Zufluchtsraum, und im Onlinerollenspiel World of Warcraft (2004) bildet sie einen dauerhaft betriebenen Handlungsraum für gemeinsames Erkunden und Kämpfen.
OZ ermöglicht und sich zusammen mit der überaus großen Familie seiner Schulfreundin
Natsuki Shinohara anschickt, den Zusammenbruch der virtuellen als auch der davon abhängig gewordenen realen Welt zu verhindern.