Sayuri, die Stripperin (
jap. Japanisch 一条さゆり 濡れた欲情,
Ichijō Sayuri: Nureta yokujō, dt. etwa: "Sayuri Ichijō - Feuchte Erregung") ist ein japanischer
SexploitationEin Sexploitation (von englisch sexual "sexuell" und exploitation "Ausbeutung") ist ein Subgenre des Exploitationfilms, das durch die explizite Darstellung von Nacktheit und sexualisierten Inhalten gekennzeichnet ist, um ein Massenpublikum anzuziehen. Diese Form des Sexploitation entstand vor allem in den 1960er- und 1970er-Jahren als Reaktion auf die Lockerung der Zensur im Film und setzte oft auf reißerische Vermarktung bei meist geringen Produktionskosten. Bekannte Beispiele für den Sexploitation sind Produktionen wie Deep Throat (1972) oder die Filme von Russ Meyer, wie etwa Die Satansweiber von Tittfield (Faster, Pussycat! Kill! Kill!, 1965).
film von
RegisseurEin Regisseur (von französisch régisseur "Verwalter, Leiter") bezeichnet die künstlerisch leitende Person, die für die Inszenierung und die visuelle sowie dramaturgische Umsetzung eines Film-, Fernseh- oder Theaterprojekts verantwortlich ist. Dabei koordiniert der Regisseur das Zusammenspiel von Schauspiel, Kameraführung, Lichtgestaltung, Kulisse und Tonschnitt, um ein Drehbuch in ein audiovisuelles Werk zu überführen. Ein Regisseur drückt einer Produktion oft seinen unverwechselbaren Stil auf, wie es prägnant in den Werken von Alfred Hitchcock mit Psycho (1960), Quentin Tarantino mit Pulp Fiction (1994) oder Christopher Nolan mit Inception (2010) zu sehen ist.
Tatsumi KumashiroTatsumi Kumashiro
* 24. April 1927† 24. Februar 1995
aus dem Jahr 1972, der auch das Drehbuch schrieb. Die Produktion des
ErotikfilmErotische Medien (auch: Erotik-Medien) bezeichnen audiovisuelle Werke wie den Erotikfilm, die gezielt mit sexueller Spannung, Sinnlichkeit, Nacktheit oder erotischen Fantasien arbeiten, ohne explizit pornografisch zu sein. Im Zentrum stehen meist Themen wie Verführung, Begehren, Intimität oder Macht in sexuellen Beziehungen. Erotische Medien inszenieren Körperlichkeit häufig ästhetisiert, symbolisch oder psychologisch aufgeladen. Beispiele sind Der Liebhaber (L'amant, 1992) oder Eyes Wide Shut (1999).
s übernahmen die seit den 1970er-Jahren auf
Pinku eigaPinku eiga (jap. ピンク映画 pinku eiga "rosa Film") bezeichnet ein japanisches Filmgenre, das seit den 1960er-Jahren erotische Inhalte mit niedrigen Produktionsbudgets, kurzer Laufzeit und oft experimentellen oder gesellschaftskritischen Erzählformen verbindet. Pinku eiga zeichnen sich durch eine Mischung aus Sexualdarstellung, Genreelementen und Autorenkino aus und boten zahlreichen Regisseuren kreative Freiräume außerhalb des etablierten Studiosystems. Vertreter des Pinku eiga prägten die japanische Filmkultur nachhaltig, etwa durch die frühen Arbeiten von Kōji Wakamatsu oder Masao Adachi, deren Filme auf internationalen Festivals rezipiert wurden. Innerhalb des Pinku eiga werden noch weitere Subgenres unterschieden, etwa Roman Porno mit Filmen der Produktionsfirma Nikkatsu oder Pinky Violence der Toei Company.
spezialisierten
NikkatsuNikkatsu K.K. (japanisch 日活株式会社, Nikkatsu Kabushiki kaisha; engl. Nikkatsu Corp.) ist die älteste japanische Filmgesellschaft.
-Studios, die ihren Regisseuren weitestgehend künstlerische Freiheit ließen, sofern ihre Werke ein Minimum von vier Sexszenen pro Stunde enthielten und innerhalb kürzester Zeit, oftmals innerhalb einer Woche, zu niedrigen Produktionskosten herstellbar waren.
[vgl. http://www.arte.tv/de/woche/244,broadcastingNum=758285,day=6,week=41,year=2007.html arte-Pressetext%[Toter Link] anlässlich der Fernsehpremiere im Oktober 2007]