Mamma Roma

Mamma Roma

1962

Originaltitel: Mamma Roma

Alternative Titel

Drama
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Quellen zum Ansehen

Leitfaden für Eltern

Sex & Nacktheit : Keine
Gewalt & Blut : Keine
Vulgäre Ausdrücke : Kaum
Drogenkonsum : Kaum
Intensive Szenen : Kaum

Mamma Roma

1962

Um ihrem Sohn eine bessere Zukunft zu ermöglichen, wagt die Prostituierte Mamma Roma den Sprung in die Welt bürgerlicher Wohlanständigkeit. Sie kauft einen Gemüsestand und zieht um in eine angesehenere Neubausiedlung. Dort wird sie zur besorgten, liebevollen Glucke und listigen Schmiedin kleinbürgerlichen Glücks. Sie passt sich dem Leben an, nicht ahnend, dass die Regeln des neuen Milieus wohl ebenso grausam sind, wie das Faustrecht der Gosse. Doch die Vergangenheit holt Mamma Roma und ihren Sohn ein....

Premiere

31.08.1962

Kinostart

18.01.1965

Veröffentlichung

14.10.2008

Hintergrund

Pier Paolo Pasolini vertraut vorwiegend auf Laienschauspieler, einzige Ausnahme ist Anna Magnani. Der Film nahm 1962 am Filmfestival in Venedig teil.\r\n\r\nDer Schwarzweißfilm arbeitet mit bewusster Unterinformation des Zuschauers, der weder Näheres über Ettores Herkunft noch über die Gründe erfährt, die Mamma Roma seinerzeit bewogen, ihn aufs Land zu geben. Auch Mamma Romas Prostitution wird weitgehend ausgeklammert, sie wird nur auf dem Heimweg mit verschiedenen Begleitern gezeigt. Die Hochzeit ist in Form eines Abendmahls arrangiert, der sterbende Ettore wird gezeigt wie ein Gekreuzigter, Barockmusik grundiert viele Szenen von Einsamkeit und Verlorenheit, die Einstellungen sind lang und schwelgen in der poetischen Hässlichkeit der Bannmeile von Rom, in der ersten Szene in der Psychiatrie rezitiert ein Insasse aus der Göttlichen Komödie. Die Konfrontation des Elends der kleinen Leute mit der Hochkultur ist ein prägendes Stilmittel des Films.

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Awards, Auszeichnungen & Preise

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