Dass Lana Wachowski – zum ersten Mal ohne ihre Schwester Lilly – überhaupt einen vierten Teil der Matrix-Saga umsetzen wollte, war schon Überraschung genug. Was dann daraus aber wurde, lässt sich für mich ganz schwer einordnen.
Zwar war der Film bis auf kleinere Längen in der Mitte durchaus spannend und mit teilweise cooler Action versehen. Aber vieles ist dann einfach viel zu drüber, viel zu CGI-lastig und sieht nicht gut aus, Keanu Reeves spielt wie immer mit ein un dem selben Gesicht – was nur bei "John Wick" nicht störend ist –, andere Kollegen wie Jonathan Groff, Neil Patrick Harris und vor allem Lambert Wilson, der als Merowinger in ganz kurzer Szene zurückkommen darf, spielen sowas von drüber, dass man annehmen muss, dass das der Regie anzulasten ist, da das allesamt gut Schauspieler sind.
Die Story – oder die Frage, warum man überhaupt einen vierten Teil machen sollte – erschließt sich mir nicht in Gänze. Ich fand auch diese ganze Meta-Ebene mit "wir kritisieren unsere eigene Branche" nicht schlüssig und teilweise auch doof.
Als Fazit bleibt, dass ich an sich gut unterhalten wurde, aber nicht wirklich etwas mit dem Film anfangen konnte und er viel zu drüber ist und im Grund überflüssig.