Die Geschichte der O

Die Geschichte der O

1975

Originaltitel: Histoire d'O

Alternative Titel

Drama
Ctrl S

Quellen zum Ansehen

Leitfaden für Eltern

Sex & Nacktheit : Stark
Gewalt & Blut : Moderat
Vulgäre Ausdrücke : Moderat
Drogenkonsum : Kaum
Intensive Szenen : Kaum

Die Geschichte der O

1975

"O" ist die Geliebte aller Geliebten.

Die unterwürfige O, eine erfolgreiche Pariser Modefotografin, wird von ihrem Freund René auf das abgeschiedene Schloss Roissy gebracht, wo sie sich aus Liebe zu ihm zu einer perfekten Sklavin ausbilden lässt. Roissy ist ein Privatanwesen, in dessen gotischem Inneren sich viele demütige Frauen dem Willen der Männer unterwerfen. Während ihres Aufenthalts lernt O, eine gehorsame Sklavin zu sein, dennoch bleibt sie stets selbstbewusst und ist sich ihrer Macht über die Männer in ihrer Umgebung im Klaren. Nichts geschieht, ohne dass sie zuvor nach ihrem Einverständnis gefragt wird. Nach dem Abschluss ihrer Ausbildung stimmt sie der Bitte Renés zu, als weiteren Liebesbeweis vorübergehend bei seinem väterlichen Freund Sir Stephen zu wohnen und sich dessen Wünschen bedingungslos zu fügen. Sir Stephen erweist sich als noch dominanter als René, und O verliebt sich in ihn.

Premiere

28.08.1975

Kinostart

27.11.1975

Veröffentlichung

05.04.2018

Hintergrund

Der Film löste bei seinem Erscheinen in mehreren Ländern heftige Kontroversen aus. In einigen Ländern bestehen nach wie vor Verbote und Einschränkungen bezüglich seiner Ausstrahlung, bzw. seines Besitzes oder Verkaufs.Die FSK befand 1975: »Das optisch und akustisch geschleckte sado-masochistische Machwerk könnte als lächerlicher Kitsch abgetan werden, läge ihm nicht eine sexualfaschistische Haltung zugrunde, die der Frau Existenzberechtigung nur als Lustobjekt des Mannes zubilligt.« In einer Reihe von westdeutschen Städten protestierten 1975 Frauen gegen den Film, weil er das weibliche Geschlecht herabwürdige. In Berlin warfen Frauen Stinkbomben und pinkelten auf Kinositze, in Bonn kettete sich eine Frau symbolisch an einen riesigen Pappmaché-Penis. Doch zu dieser Zeit, als der Höhepunkt der Sexwelle überschritten war, ging das Interesse von Presse und Rundfunk an der Skandalisierung von Filmen zurück. Erst 1982 wurde der Film durch die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften (BPjS) indiziert. Nach 25 Jahren Indizierung wurde er im Jahr 2008 von der Liste der jugendgefährdenden Medien gestrichen.The History of Sex in Cinema:Die vom Softcore-Regisseur Just Jaeckin (Emanuela) inszenierte, klassische aber verstörende Erotik-Geschichte basiert auf dem Roman von Pauline Reage (1954).

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