Mephisto

Mephisto

1981

Originaltitel: Mephisto

Alternative Titel

Drama
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Sex & Nacktheit : Moderat
Gewalt & Blut : Kaum
Vulgäre Ausdrücke : Moderat
Drogenkonsum : Kaum
Intensive Szenen : Kaum

Mephisto

1981

Der Schauspieler Hendrik Höfgen will nur eins: seine Traumrolle spielen, den "Mephisto" aus Goethes Faust - und zwar in der Hauptstadt. Die Heirat mit der Professorentochter Barbara ebnet Höfgen den Weg in die Berliner Gesellschaft der 20er Jahre. Als die Nazis an die Macht kommen und Barbara emigrieren muss, zögert der ehrgeizige Opportunist nicht lange: Er entscheidet sich gegen die Moral und für den Erfolg. Unter dem Protegé Görings steigt er zum Intendanten des Staatstheaters auf. Doch der Pakt mit dem Teufel hat seinen Preis ...

Premiere

29.04.1981

Kinostart

29.04.1981

Hintergrund

Mephisto ist ein deutsch-ungarisches Filmdrama von István Szabó aus dem Jahr 1981. Sein Drehbuch basiert auf dem gleichnamigen Roman, den Klaus Mann 1936 im Exil geschrieben und veröffentlicht hatte. Der Roman zeichnet schwach verhüllt den beruflichen Aufstieg des Theaterschauspielers, -regisseurs und -intendanten Gustaf Gründgens in der Zeit des Nationalsozialismus nach. Eine frühere Ausgabe des Romans wurde 1966 in der Bundesrepublik Deutschland gerichtlich verboten. Im Frühjahr 1981, als der Film in Cannes aufgeführt wurde und den Preis für das beste Drehbuch und den FIPRESCI-Preis erhielt, erschien der Roman in der Bundesrepublik erneut. Der Film reduziert die Bezüge zu Gründgens und verdichtet die fiktionalisierte Hauptfigur Hendrik Höfgen zum Typus des anpasserischen Charakters und korrumpierbaren Künstlers, der seine Überzeugungen dem beruflichen Erfolg opfert. Gedreht wurde die Koproduktion mit dem Fernsehen in den DEFA-Studios, in Budapest und in Paris.Zu den Drehorten siehe Knut Hickethier: Mephisto. In: Thomas Koebner (Hrsg.): Reclams Filmklassiker, Band 3. Reclam, Stuttgart 1995. Neben Szabós Inszenierung erregte vor allem Klaus Maria Brandauer in der Hauptrolle Aufsehen und wurde von der Kritik gelobt.

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