Der Film erhielt 1961 vier
Oscars, und zwar in den Kategorien "Bester Männlicher Nebendarsteller" (
Peter Ustinov), "Bestes Szenenbild", "Beste Kamera" sowie "Bestes Kostümdesign" (
Bill Thomas). Außerdem war der Film in den Kategorien "Bester Schnitt" und "Beste Filmmusik" für den
Oscar nominiert.
The History of Sex in Cinema: Der Film wurde heftig kritisiert für seine berüchtigte Bade-Verführungsszene (ursprünglich aus dem Film geschnitten, aber 1991 in der Kinofassung restauriert) in einer versenkten Wanne (im Dunkeln und teilweise durch durchsichtige Netze verhüllt) zwischen General Marcus Crassus (
Laurence Olivier), ein bisexueller, lüsterner römischer Patrizier und Antoninus (
Tony Curtis), seinem ergebenen sizilianischen Leibdiener. Sie führen mit ihrem das eigentliche Thema verschleierten kulinarischen Gesprüch über die Moral des Essens von Austern (Symbol für die Frau) und/oder Schnecken (Mann) ein offenkundig zweideutiges Gespräch über bisexuelle Experimente und sexuelle Vorlieben. Crassus drückt eine Affinität zur sexuellen Vielfalt aus.Der Film wurde auch bekannt für die Szene der beinahe nackten, drallen Sklavin Varinia (
Jean Simmons). Da er als Versklavter noch nie eine Frau hatte, wird Spartacus (
Kirk Douglas) dabei gesehen, wie er durch die Gitter seiner Zelle die Sklavin beobachtet und Varinia daraufhin stoisch ihr Kleid für ihn senkt. Das Gelächter von Beobachtern widert Spartacus an, und er weigerte sich, die junge Frau zu missbrauchen, wie von den Zusehern lautstark gefordert.Während einer Badeszene schwimmt Varinia nackt, teilweise verdeckt von einem überhängenden Farn.