2001: Odyssee im Weltraum (Originaltitel: englisch
2001: A Space Odyssey) ist ein im Breitwandformat
Super Panavision 70 produzierter monumentaler
Science-Fiction-Film, der am 2. April 1968 uraufgeführt wurde. Produzent und Regisseur war
Stanley KubrickStanley Kubrick
* 26. Juli 1928† 07. März 1999
. Zudem verfasste
Kubrick in Zusammenarbeit mit dem Science-Fiction-Schriftsteller und Physiker
Arthur C. ClarkeArthur C. Clarke
* 16. Dezember 1917† 19. März 2008
Sir Arthur Charles Clarke, CBE, FRAS, Sri Lankabhimanya (* 16. Dezember 1917 in Minehead, Somerset, England; † 19. März 2008 in Colombo, Sri Lanka) war ein britischer Science-Fiction-Schriftsteller und Physiker. Durch den Film 2001: Odyssee im Weltraum von Stanley Kubrick, der auf einer Kurzgeschichte Clarkes beruht und dessen Drehbuch Clarke gemeinsam mit Kubrick schrieb, wurde er auch außerhalb der Science-Fiction-Szene bekannt. Clarke gilt als Visionär neuer Techniken, die er außer in Science-Fiction-Romanen und -Kurzgeschichten auch in wissenschaftlichen Artikeln beschrieb. Mit Isaac Asimov und Robert A. Heinlein wird er oft zu den \Big Three\ der englischsprachigen Science Fiction gezählt.
das Drehbuch. Als Grundidee für die Drehbuchentwicklung diente
Clarkes Kurzgeschichte \"Der Wächter\".\r\n\r\nIn
Kubricks Weltraumepos wird über einen Zeitraum von 4 Millionen Jahren eine mystisch-mythologische Geschichte der menschlichen
EvolutionUnter Evolution (von lateinisch evolvere "herausrollen", "auswickeln", "entwickeln") versteht man im deutschsprachigen Raum in erster Linie die biologische Evolution. Darunter wird die von Generation zu Generation stattfindende allmähliche Veränderung der vererbbaren Merkmale einer Population von Lebewesen und von anderen organischen Strukturen (z. B. Viren) verstanden. Das Lehr- und Forschungsgebiet der Evolution wird als Evolutionsbiologie bezeichnet und unterliegt, wie viele andere Wissenschaften, einem kontinuierlichen Erkenntnisfortschritt. Hierzu können insbesondere neue Einsichten durch die Entdeckung neuer Fossilien oder die Anwendung neuer Forschungsmethoden beitragen. Das Themenfeld der Evolution wurde zuweilen unterteilt in die Evolutionsgeschichte, in der die Veränderungen der Lebewesen im Laufe der Erdgeschichte beschrieben werden und bei dem es Überlappungen mit der Paläontologie gibt, sowie in die Evolutionstheorie, die naturwissenschaftliche Erklärungen (Hypothesen und Theorien) für das Gesamtphänomen der Evolution entwickelt. Die beiden Ansätze sind heutzutage in der Wissenschaft innig miteinander verwoben und befruchten sich wechselseitig. Wissenschaftler beschäftigen sich ebenfalls im Rahmen der theoretischen Biologie mit der biologischen Evolution. Die theoretische Biologie als interdisziplinäres Teilgebiet der Biologie entwickelt mathematische Modelle und führt statistische Hypothesentests und Laborexperimente durch, um den Erkenntnisgewinn zu fördern.

erzählt. Die im Jahr 2001 angelegte Haupthandlung des Films zeigt, wie der
AstronautEin Astronaut (altgriechisch ἄστρον astron "Stern" und ναύτης nautēs "Seefahrer") bezeichnet eine Person, die eine Raumfahrtausbildung absolviert hat und als Besatzungsmitglied eines Raumfahrzeugs den Weltraum außerhalb der Erdatmosphäre bereist. In audiovisuellen Werken wird die Figur des Astronauten häufig genutzt, um existenzielle Einsamkeit, den Pioniergeist der Menschheit oder die Konfrontation mit dem Unbekannten darzustellen. Bekannte fiktionale oder historisch inspirierte Inszenierungen von Astronauten finden sich in Produktionen wie Apollo 13 (1995), Interstellar (2014) oder der Serie For All Mankind (2019).
Bowman eine
Odyssee im
WeltraumDer Weltraum (auch als Weltall oder Kosmos bezeichnet) beschreibt den nahezu materiefreien Raum außerhalb der Erdatmosphäre bzw. jenseits der Grenzen von Himmelskörpern. In Film, Fernsehen und Games fungiert der Weltraum als elementarer Schauplatz der Science-Fiction, der sowohl als lebensfeindliche Kulisse existenzieller Isolation als auch als Schauplatz für epische Weltraumschlachten und Entdeckungsreisen dient. Prominente Beispiele sind Meisterwerke wie 2001: Odyssee im Weltraum (2001: A Space Odyssey, 1968), Interstellar (2014) sowie Film- und Serienuniversen wie Star Wars: Episode IV - Eine neue Hoffnung (Star Wars, 1977) und Raumschiff Enterprise (Star Trek, 1966-1969).
erlebt, an deren metaphysisch-transzendentem Abschluss Bowman unmittelbar nach seinem Tod als astrales \"Sternenkind\" wiedergeboren wird.\r\n\r\nDer als
Meisterwerk geltende Film bietet Spielraum für verschiedene allegorische und philosophische Interpretationsansätze. Noch vor der ersten bemannten Mondlandung und Jahrzehnte vor der Entwicklung digitaler Bildanimationen lieferte
Kubrick mittels innovativ eingesetzter Kamera- und optischer Effekttechniken als realistisch wahrzunehmende Bilder des Weltalls.
2001: Odyssee im Weltraum wurde für die Kameraarbeit, das Produktionsdesign, die visuellen Spezialeffekte und den Filmton ausgezeichnet.