Ein
Dokumentarfilmer (lateinisch
documentum "Beweis", "Lehre") ist ein Filmschaffender, der sich auf die Darstellung der
WirklichkeitDie Wirklichkeit (mittelhochdeutsch wirclīcheit "Wirksamkeit") bezeichnet die Gesamtheit der real existierenden Dinge, Tatsachen und Ereignisse im Gegensatz zu Illusionen, Fiktionen oder reinen Denkmöglichkeiten. In fiktionalen Medien wird das Verhältnis zwischen der objektiven Wirklichkeit und einer subjektiv wahrgenommenen Realität oder virtuellen Scheinwelt häufig thematisiert, um philosophische Fragen über die menschliche Existenz aufzuwerfen. Ein markantes Beispiel für die filmische Auseinandersetzung mit der Natur der Wirklichkeit ist das Science-Fiction-Epos Matrix (The Matrix, 1999) der Geschwister Lana Wachowski und Lilly Wachowski oder das Drama Die Truman Show (1998).
spezialisiert hat und reale Ereignisse, Personen oder
Phänomene ohne den Einsatz fiktionaler
DrehbücherKeine Beschreibung verfügbar
festhält. Dabei nutzt der
Dokumentarfilmer verschiedene Stilmittel wie
InterviewsInterview bezeichnet eine Form des Gesprächs, bei der eine oder mehrere Personen gezielt Fragen an eine andere Person oder Personengruppe richten, um Informationen, Meinungen oder persönliche Eindrücke zu erhalten. Interview-Formate finden sich in journalistischen, wissenschaftlichen oder künstlerischen Kontexten und können mündlich, schriftlich oder audiovisuell durchgeführt werden. Im Film- und Serienkontext wird das Interview häufig als narrative Technik genutzt, um Figuren ihre Sichtweise schildern zu lassen oder Hintergrundinformationen zu vermitteln. Ein Beispiel für den Einsatz von Interviews als Stilmittel findet sich in The Social Network (2010), wo Gerichtsanhörungen und Befragungen den narrativen Rahmen bilden.
, Beobachtungen oder
ArchivmaterialKeine Beschreibung verfügbar
, um eine spezifische
Perspektive auf soziale, politische oder naturwissenschaftliche Themen zu vermitteln. Namhafte Beispiele für die Arbeit eines
Dokumentarfilmers sind
Werner Herzog mit
Grizzly Man (2005),
Michael Moore mit
Bowling for Columbine (2002) oder
Wim Wenders mit
Das Salz der Erde (The Salt of the Earth, 2014).