Ein
Kreuzzug (lateinisch
cruciata "mit dem Kreuz gezeichnet") bezeichnet eine religiös motivierte
Kriegsexpedition des
MittelaltersAls Mittelalter wird in der europäischen Geschichte die Epoche zwischen dem Ende der Antike und dem Beginn der Neuzeit bezeichnet, also etwa die Zeit zwischen dem 6. und 15. Jahrhundert. Sowohl der Beginn als auch das Ende des Mittelalters sind Gegenstand der wissenschaftlichen Diskussion und werden recht unterschiedlich angesetzt.
, die in Film und Fernsehen häufig als Rahmen für
EpenKeine Beschreibung verfügbar
über
Glaubenskonflikte und
Kulturbegegnungen dient. Die Darstellung eines
Kreuzzugs schwankt medial oft zwischen der Verherrlichung von
Ritteridealen und der kritischen Auseinandersetzung mit religiösem
FanatismusAls Fanatismus (vom fr.: fanatique oder lat.: fanaticus "göttlich inspiriert") bezeichnet man das Besessensein von einer Idee, Verbohrtheit, Vorstellung oder Überzeugung ("ein fanatischer Anhänger einer Ideologie oder einer Gruppierung").
sowie
KolonialismusKolonialismus (von lateinisch colonia "Ansiedlung") bezeichnet die politische, wirtschaftliche und kulturelle Herrschaftsausübung eines Staates über abhängige Gebiete, die meist außerhalb des eigenen Territoriums liegen. Kolonialismus war besonders zwischen dem 15. und 20. Jahrhundert prägend und ist eng mit Ausbeutung, Missionierung und kultureller Unterdrückung verbunden. Beispiele für die filmische Auseinandersetzung mit Kolonialismus sind Der Herr der Fliegen (Lord of the Flies, 1963), Der letzte Samurai (The Last Samurai, 2003) oder Der Smaragdwald (The Emerald Forest, 1985).
. Bekannte filmische Umsetzungen, die einen
Kreuzzug thematisieren, sind
Königreich der Himmel (Kingdom of Heaven, 2005), der den
Dritten Kreuzzug behandelt, oder
Indiana Jones und der letzte Kreuzzug (Indiana Jones and the Last Crusade, 1989), der die
Gralslegende in ein modernes
Abenteuer-Szenario bettet.