Sex mit mehreren Partnern bezeichnet
Sexualpraktiken, an denen gleichzeitig mehr als zwei Personen einvernehmlich beteiligt sind, was häufig unter Oberbegriffen wie
GruppensexGruppensex ist eine Sexualpraktik, an der mehr als zwei Personen beteiligt sind. Haben drei Personen Sex miteinander, nennt man dies eine Triole oder umgangssprachlich auch einen "flotten Dreier".Gruppensex wird oft als Partnertausch zwischen zwei oder mehreren Paaren praktiziert. Zu Gruppensex kommt es häufig auf Swingerpartys und in eigens dafür eingerichteten Swingerclubs.
,
Flotter Dreier oder im Kontext von
OrgienEine Orgie (von altgriechisch ὄργια orgia "geheime Kulthandlungen") bezeichnet ein Ritual oder gesellschaftliches Ereignis, bei dem eine Vielzahl von Personen gleichzeitig oder in wechselnden Konstellationen an extensiven sexuellen Handlungen teilnimmt. Der Begriff Orgie wird in der Kultur- und Medienwissenschaft zur Beschreibung sowohl historischer Kultpraktiken als auch moderner Gruppenformate abgegrenzt, etwa gegenüber Gruppensex oder komplex strukturierten Mehrpersoneninteraktionen. In Medien erscheint Orgie gelegentlich in fiktionalen Darstellungen, unter anderem in Szenen mythologischer oder dekadenter Feste wie sie in Caligula - Aufstieg und Fall eines Tyrannen (Caligula, 1979) inszeniert werden.
zusammengefasst wird. Diese Form der
interpersonellen Sexualität kann sowohl spontane Begegnungen als auch feste Bestandteile von
Beziehungsmodellen wie der
PolyamoriePolyamorie (von altgriechisch πολύς polýs "viel" und lateinisch amor "Liebe") bezeichnet eine Form des Beziehungslebens, bei der eine Person zur gleichen Zeit emotionale und sexuelle Beziehungen zu mehr als einem Partner pflegt, wobei alle Beteiligten darüber informiert sind und ihr Einverständnis geben. Im Gegensatz zur Polygamie liegt der Fokus der Polyamorie auf der ethischen und einvernehmlichen Gestaltung von Mehrfachbeziehungen jenseits traditioneller Monogamie. Filmische und serielle Darstellungen von Polyamorie finden sich unter anderem in Vicky Cristina Barcelona (2008), Savages (2012) oder der Fernsehserie You Me Her (2016).
umfassen und dient in
filmischen Erzählungen oft der
ExplorationDie Erkundung (englisch exploration) bezeichnet ein narratives Element oder eine Spielmechanik, bei der das Entdecken unbekannter Räume, Kulturen oder Phänomene im Zentrum der Handlung steht. In filmischen Werken dient die Erkundung oft dazu, die Atmosphäre einer fremden Welt zu etablieren oder die Charakterentwicklung durch das Überwinden geografischer und intellektueller Grenzen voranzutreiben. Bekannte Beispiele für die thematische Erkundung finden sich in Filmen wie 2001: Odyssee im Weltraum (2001: A Space Odyssey, 1968), Interstellar (2014) oder Die versunkene Stadt Z (The Lost City of Z, 2016).
von
Grenzpfuhrungen oder
MachtdynamikenMachtdynamiken bezeichnen das Wechselspiel von Einfluss, Kontrolle und Unterordnung zwischen Individuen oder Gruppen innerhalb sozialer, politischer oder intimer Kontexte. Eine Machtdynamik manifestiert sich häufig in asymmetrischen Beziehungen, etwa zwischen Vorgesetzten und Untergebenen, Lehrerinnen und Schülern oder dominanten und submissiven Partnern, und ist zentral für die Analyse von Genderrollen, Hierarchien oder Autoritätsverhältnissen. Filme wie Gefährliche Liebschaften (Dangerous Liaisons, 1988) oder Der seidene Faden (Phantom Thread, 2017) stellen komplexe Machtdynamiken zwischen den Figuren ins Zentrum der Handlung.
. Mediale Darstellungen von
Sex mit mehreren Partnern finden sich beispielsweise im Drama
Die TräumerDie Träumer (2003)
115 min • ø-Rating: 6.9
Von: Bernardo Bertolucci
Mit: Michael Pitt, Eva Green, Louis Garrel
Der Film des italienischen Regisseurs Bernardo Bertolucci handelt von den jugendlichen Zwillingen Theo und Isabelle sowie dem amerikanischen Studenten Matthew, die sich 1968 in der elterlichen Pariser Wohnung verschanzt haben und dort immer intimer miteinander werden, während draußen auf den Straßen die Studentenproteste toben.
(The Dreamers, 2003), in der Filmbiografie
Professor Marston and the Wonder WomenProfessor Marston and the Wonder Women (2017)
108 min • ø-Rating: 7.2
Von: Angela Robinson
Mit: Luke Evans, Rebecca Hall, Bella Heathcote
Dr. William Marston (Luke Evans) ist Professor an der renommierten Harvard-Universität, wo der Psychologe an der Entwicklung des Lügendetektors arbeitet. Bei seiner Arbeit kann er sich auf die tatkräftige Hilfe zweier Frauen verlassen: die seiner Frau Elizabeth Marston (Rebecca Hall) sowie die von Olive Byrne (Bella Heathcote), mit der sowohl er als auch Elizabeth eine Liebesbeziehung führen. Das Dreiecksverhältnis mit Elizabeth und Olive sowie die von den beiden Frauen verkörperten feministischen Ideale inspirieren William im Jahr 1941 schließlich zur Erschaffung der bekannten Comicfigur Wonder Woman. Doch die Veröffentlichung der ersten Comics über die Amazone sorgt in akademischen Kreisen für einen Skandal und hat schon bald Auswirkungen auf das private und berufliche Leben der drei Liebenden…
(2017) oder in der Serie
Sense8Sense8 (2015)
60 min • ø-Rating: 8.0
Mit: Miguel Ángel Silvestre, Max Riemelt, Jamie Clayton
Acht Fremde aus aller Welt können plötzlich telepathisch miteinander kommunizieren. Doch ihre Gabe ist gleichzeitig ihr Todesurteil.
(2015).