Eine
korrupte Regierung ist eine Staatsführung, deren Amtsträger öffentliche Macht systematisch für private, parteipolitische oder wirtschaftliche Vorteile missbrauchen. Kennzeichnend sind
Bestechung,
NepotismusVetternwirtschaft oder Nepotismus bezeichnet eine übermäßige Vorteilsbeschaffung durch und für Familienangehörige oder andere Verwandte (oder enge Freunde). Beispiele für diese Bevorzugung sind die Gewährung von ungewöhnlich günstigen Vertragskonditionen untereinander oder die Unterlassung notwendiger Prüfungen bei Verwandten zu Lasten einer Institution oder eines Unternehmens, in denen ein Familienmitglied eine leitende Position innehat. Auch Schiebung kann eine Form der Vetternwirtschaft sein. Selten gebraucht wird die weibliche Form Cousinenwirtschaft als Bevorzugung von weiblichen Verwandten und Freundinnen bei Stellenbesetzungen, Auftragsvergaben und Ähnlichem ohne Bezug zur fachlichen Eignung.
, die Veruntreuung staatlicher Mittel sowie die politische Einflussnahme auf Justiz, Verwaltung und Medien; in Erzählungen erscheint eine
korrupte Regierung häufig als institutioneller Gegner, dessen Netzwerke individuelle Täter schützen. Der Politthriller
Die UnbestechlichenDie Unbestechlichen (1976)
138 min • ø-Rating: 8.2
Von: Alan J. Pakula
Mit: Dustin Hoffman, Robert Redford, Jack Warden
Zwei junge Reporter verfolgen eine Spur und lösen damit eine Kette von Ereignissen und Enthüllungen aus, die schließlich dem Präsidenten der USA das Amt kosten. In der Nacht vom 17. Juni 1972 schleichen sich fünf Männer in das Hauptquartier der Demokratischen Partei in Washington und beginnen, Wanzen anzubringen und Dokumente zu fotografieren. Das Licht geht an, Revolver werden gezogen und eines der dramatischsten und folgeschwersten Kapitel in der Geschichte der USA beginnt...
(All the President's Men, 1976) rekonstruiert ihre Enthüllung durch Journalisten, das dystopische Drama
V wie VendettaV wie Vendetta (2006)
132 min • ø-Rating: 7.9
Von: James McTeigue
Mit: Natalie Portman, Hugo Weaving, Stephen Rea
Der Revolutionär V will, wie der legendäre Guy Fawkes, dessen Maske er stets trägt, das britische Parlament in die Luft sprengen. Sein Motiv: Die Befreiung Großbritanniens, das im Jahr 2020 zum faschistischen Staat mutiert ist. Meinungsvielfalt gibt es nicht mehr, die gleichgeschaltete Masse fürchtet die Obrigkeit. Eine stille Mitläuferin ist auch die TV-Assistentin Evey, die eines Nachts vom mysteriösen Maskenmann vor der Vergewaltigung durch vier Polizisten gerettet wird und in der Folge in den Bann von V gerät...
(V for Vendetta, 2005) verbindet sie mit einem totalitären Überwachungsstaat, und das Computerspiel
Dishonored (2012) macht ihren Machtmissbrauch zur Grundlage einer Rachehandlung.