Die
WASD-Bewegungssteuerung (von englisch
movement control "Bewegungssteuerung") bezeichnet eine vor allem in Computerspielen verbreitete Tastenbelegung, bei der W die Spielfigur vorwärts, S rückwärts sowie A und D seitwärts bewegt. Sie ermöglicht zusammen mit der per Maus gesteuerten Blickrichtung eine unabhängige Navigation in dreidimensionalen Spielräumen und ist besonders für
Ego-ShooterEin Ego-Shooter (von lateinisch ego "ich" und englisch shooter "Schütze") bezeichnet ein actionbasiertes Videospielgenre, bei dem die Spielenden die Spielwelt aus der Egoperspektive, also durch die Augen der Spielfigur, wahrnehmen und primär Schusswaffen zur Bekämpfung von Gegnern einsetzen. Diese Perspektive sorgt für eine besonders hohe räumliche Immersionswirkung und erfordert in der Regel schnelle Reaktionszeiten sowie taktisches Geschick im virtuellen Raum. Klassische Meilensteine und prägende Beispiele für dieses Genre sind das wegweisende Doom (1993), der taktische Mehrspieler-Klassiker Counter-Strike (2000) sowie der physikbasierte Science-Fiction-Klassiker Half-Life 2 (2004).
und
Third-Person-ShooterEin Third-Person-Shooter (von englisch third person "dritte Person" und shooter "Ballerspiel") ist ein Computerspiel aus dem Genre der Shooter, bei dem der Spieler die Spielfigur aus einer Perspektive außerhalb des Körpers, meist leicht versetzt hinter ihr, steuert. Durch diese Kameraposition ermöglicht ein Third-Person-Shooter eine bessere Übersicht über die Umgebung sowie die Darstellung komplexerer Bewegungsabläufe der eigenen Figur. Bekannte Beispiele für einen Third-Person-Shooter sind Titel wie Max Payne (2001), Gears of War (2006) oder Uncharted 2: Among Thieves (2009).
charakteristisch. Der Ego-Shooter
Half-Life (1998), das Actionspiel
Grand Theft Auto V (2013) und das Sandbox-Spiel
Minecraft (2011) nutzen die
WASD-Bewegungssteuerung jeweils als grundlegendes Schema der Fortbewegung.