Ein
Verweis auf Marlon Brando stellt eine
Allusion oder
HommageKeine Beschreibung verfügbar
an das Wirken und die
Method-ActingKeine Beschreibung verfügbar
-Technik des US-amerikanischen Schauspielers
Marlon BrandoMarlon Brando
* 03. April 1924† 01. Juli 2004
dar, der als eine der einflussreichsten
Ikonen der Filmgeschichte gilt. Solche
Verweise auf Marlon Brando beziehen sich oft auf seine Rollen als
RebellEin Rebell (von lateinisch rebellis "aufständisch") bezeichnet eine Person, die sich aktiv, oft gewaltsam oder demonstrativ gegen bestehende Herrschaftsverhältnisse, rechtliche Ordnungen, soziale Normen oder gesellschaftliche Konventionen auflehnt. In narrativen Medien verkörpert der Rebell meist eine archetypische Identifikationsfigur des Widerstands, die individuelle Freiheit oder Gerechtigkeit gegen ein repressives Regime beziehungsweise autoritäre Strukturen einfordert. Prominente Beispiele für die Figur des Rebellen finden sich in dem Historiendrama Braveheart (1995) von Mel Gibson, dem Science-Fiction-Klassiker Star Wars: Episode IV - Eine neue Hoffnung (Star Wars, 1977) von George Lucas sowie dem Jugenddrama … denn sie wissen nicht, was sie tun (Rebel Without a Cause, 1955) von Nicholas Ray.
in Lederjacke oder als patriarchale
MafiaItalienische Mafia ist eine Bezeichnung für eine italienische Unterform des organisierten Verbrechens. Mafia war ursprünglich die Bezeichnung für streng hierarchische patriarchale Geheimbünde Italiens, deren Ursprung im Sizilien des 19. Jahrhunderts liegen und sich von dort nach Süd- und Mittelitalien ausgebreitet haben. Die besondere sizilianische Mafia nennt sich Cosa Nostra. Bekannt sind im italienischen Bereich außerdem die neapolitanische Camorra, die kalabrische Ndrangheta und die apulische Sacra Corona Unita, die auch dem Mafiabegriff zugeordnet werden. Daneben existieren kleinere Gruppen wie die Stidda in Sizilien und die Casamonica-Mafia in Latium.
-Größe, um Themen wie
MännlichkeitMännlichkeit (englisch: masculinity) bezeichnet in audiovisuellen Medien kulturell geprägte Vorstellungen, Verhaltensweisen und äußere Merkmale, die mit dem sozialen Rollenbild des Mannes assoziiert werden. Thematisiert werden dabei häufig Fragen nach Stärke, Dominanz, emotionaler Zurückhaltung, Gewaltbereitschaft, toxischer Männlichkeit oder dem Wandel traditioneller Geschlechterrollen. Männlichkeit kann affirmativ, kritisch oder ironisch inszeniert werden und spielt in vielen Genres – insbesondere Drama, Action und Coming-of-Age – eine zentrale Rolle. Beispiele sind Fight Club (1999), Call Me by Your Name (2017) oder Moonlight (2016).
,
Autorität oder moralischen
VerfallVerfall (englisch decay) bezeichnet einen fortschreitenden Zustand des Niedergangs, der Zerstörung oder Auflösungsprozesses, der sowohl materiell (z. B. Gebäude, Körper) als auch symbolisch (z. B. Moral, Ordnung, Gesellschaft) interpretiert werden kann. In medialen Kontexten wird Verfall häufig als ästhetisches oder thematisches Motiv eingesetzt, um Dekadenz, Entropie oder den Zerfall von Machtstrukturen zu visualisieren. Beispiele finden sich in Filmen wie Caligula (1979) oder Die letzten Tage von Pompeji (The Last Days of Pompeii, 1984), die Verfall als zentrales Bild für historische oder moralische Endzustände inszenieren.
zu markieren. Deutliche Beispiele für einen
Verweis auf Marlon Brando finden sich in
Der PateDer Pate (1972)
175 min • ø-Rating: 9.2
Von: Francis Ford Coppola
Mit: Marlon Brando, Al Pacino, James Caan
Don Vito Corleone ist der Kopf einer der einflußreichsten Mafia-Familien New Yorks. Als die anderen Familien der Stadt beschließen, neben Glücksspiel und Schutzgelderpressungen nun auch den Handel mit Drogen als Erwerbsquelle zu nutzen und sich Don Corleone diesem Vorhaben nicht anschließen möchte, wird er zum Ziel eines hinterhältigen Mordanschlags. Nun steht Vitos Sohn Michael in der Verantwortung, in die Fußstapfen seines Vaters zu treten, obwohl er mit den Gechäften der Familie bis dato nichts zu tun haben wollte.
(The Godfather, 1972), in der Parodie durch
Kevin PollakKevin Pollak
* 30. Oktober 1957
in
Die üblichen VerdächtigenDie üblichen Verdächtigen (1995)
106 min • ø-Rating: 8.4
Von: Bryan Singer
Mit: Stephen Baldwin, Gabriel Byrne, Benicio del Toro
Nach einem Massaker am Hafen erzählt der Krüppel Roger "Verbal" Kint seine Geschichte: Einige Wochen zuvor suchte die Polizei für eine Gegenüberstellung wegen eines gestohlenen Lastwagens fünf Kriminelle zusammen, neben Kint noch den Ex-Cop Keaton, den Sprengstoffspezialisten Hockney, sowie die Profi-Räuber McManus und Fenster. Aus Rache tun sich die Männer zusammen und drehen ein kleines Ding. Keiner ahnt, daß sie damit dem großen Unbekannten im Hintergrund auf die Füße treten, der Verbrecherlegende Keyser Soze, von dem niemand weiß, ob es ihn überhaupt gibt. Doch Soze zieht schon längst die Fäden im Hintergrund zu einem Netz, aus dem scheinbar niemand entkommen kann. Und so werden die fünf üblichen Verdächtigen zu Erfüllungsgehilfen in einem Spiel, das niemand durchschauen kann.
(The Usual Suspects, 1995) oder in der Charakterzeichnung in
Endstation SehnsuchtEndstation Sehnsucht (1951)
122 min • ø-Rating: 8.4
Von: Elia Kazan
Mit: Vivien Leigh, Marlon Brando, Kim Hunter
Die kultivierte, aber labile Lehrerin Blanche sucht Unterschlupf bei ihrer Schwester Stella im schwülen New Orleans. Sie will ihre Vergangenheit vergessen. Als Blanche den schüchternen Mitch kennen lernt, träumt sie sogar von einem neuen gemeinsamen Leben mit ihm. Doch Stellas brutaler Ehemann Stanley Kowalski, ein polnischer Einwanderer, bedrängt Blanche zusehends, bis ihre Auseinandersetzungen schließlich in einer Katastrophe enden...
(A Streetcar Named Desire, 1951).