Ein
Verweis auf Gott (althochdeutsch
got) bezeichnet die explizite oder implizite Bezugnahme auf eine transzendente
GottheitAls Gott (weiblich: Göttin) oder Gottheit (abrahamitisch: semitische Wurzel א–ל–ה, vgl. El, Elohim, Allah) wird meist ein übernatürliches Geistwesen bezeichnet, das über eine große und nicht buchstäblich oder naturwissenschaftlich beschreibbare transzendente Macht verfügt. Im Verständnis von Mythologien, Religionen und Glaubensüberzeugungen wird einem Gott oder mehreren Göttern besondere Verehrung zuteil und es werden ihnen unter anderem oft Eigenschaften zugeschrieben wie erster Ursprung, Schöpfer oder Gestalter der Wirklichkeit zu sein. Auch Vorstellungen einer nicht wesenhaften, unpersönlichen "göttlichen Kraft" werden bisweilen als Gott bezeichnet.
oder eine höhere
MachtMacht bezeichnet die Fähigkeit einer Institution, Person oder Gruppe, auf das Denken und Verhalten einzelner Personen, sozialer Gruppen oder Bevölkerungsteile so einzuwirken, dass diese sich ihren Ansichten oder Wünschen unterordnen und entsprechend verhalten.
innerhalb eines künstlerischen oder medialen Werks. Ein solcher
Verweis auf Gott kann durch
SymboleKeine Beschreibung verfügbar
,
DialogeKeine Beschreibung verfügbar
oder rituelle Handlungen erfolgen und dient häufig der Auseinandersetzung mit Fragen der
Ethik, des
SchicksalsSchicksal (von griech. μοίρα moira), türkisch Kismet, arabisch قسمة qisma(t)), ist der Ablauf von Ereignissen im Leben des Menschen, die als von höheren Mächten vorherbestimmt (geschickt) oder von Zufällen bewirkt empfunden werden, mithin also der Entscheidungsfreiheit des Menschen entzogen sind.
oder der menschlichen
Existenz. Beispiele für einen thematisch zentralen
Verweis auf Gott finden sich in Filmen wie
Das siebente Siegel (Det sjunde inseglet, 1957) von
Ingmar Bergman,
The Tree of Life (2011) oder
Silence (2016) von
Martin Scorsese.