Orangefarbenes Haar bezeichnet eine auffällige
HaarfarbeDie Haarfarbe bezeichnet die durch Pigmentierung der Haarfollikel entstehende natürliche Färbung des Kopfhaares, welche primär durch das Verhältnis der Melanine Eumelanin und Phöomelanin bestimmt wird. In der audiovisuellen Gestaltung dient die Haarfarbe oft als wichtiges Charakterisierungsmittel, um Persönlichkeitsmerkmale oder die Zugehörigkeit zu bestimmten Archetypen visuell zu unterstreichen. Markante Beispiele für den Einsatz einer spezifischen Haarfarbe zur Ikonisierung von Figuren finden sich bei Anita Ekberg in Das süße Leben (La Dolce Vita, 1960) oder bei der Titelfigur in Lola rennt (1998)
, die zwischen Rot und Blond liegt und sowohl als natürliche Pigmentierung (z. B. bei
RothaarigenRot ist eine Haarfarbe, die von dunklem Mahagonibraun über Kupferrot und Orange bis zu rötlichen Goldtönen variieren kann. Die hellen Varianten nennt man Rotblond. Die Übergänge in Richtung Kastanienbraun auf der einen Seite und Goldblond auf der anderen Seite sind fließend. Genaue Definitionen und Bezeichnungen der diversen Farbvariationen sind nicht immer ganz einfach und können besonders in den aufgezeigten Randbereichen sowohl kulturell als auch individuell differieren, wie auch die Wahrnehmung anderer Haar- und Augenfarben je nach Umfeld anders ausfallen kann (so wird die gleiche Haarfarbe in südlichen Ländern oft als heller wahrgenommen als etwa in Nordeuropa oder Norddeutschland).
) als auch als künstlich gefärbter Stil auftritt.
Orangefarbenes Haar wird in Medien häufig verwendet, um eigenwillige, kreative oder rebellische Charaktere visuell hervorzuheben und ihnen eine markante Präsenz zu verleihen. Beispiele hierfür sind
Leeloo in
Das fünfte Element (The Fifth Element, 1997) oder die Figur
Merida in
Merida – Legende der Highlands (Brave, 2012), deren
orangefarbenes Haar ein zentrales visuelles Merkmal darstellt.