Selbst zugefügte Verletzung

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self inflicted injury

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Beschreibung

Eine selbst zugefügte Verletzung bezeichnet eine physische Schädigung des eigenen Körpers, die bewusst und ohne Suizidabsicht vorgenommen wird, oft als Ausdruck psychischer Belastungen oder zur Bewältigung emotionalen Schmerzes. In der Medizin und Psychologie wird dieses Verhalten häufig unter dem Begriff Nicht-suizidales selbstverletzendes Verhalten (NSSV) zusammengefasst und umfasst Handlungen wie das Ritzen der Haut oder das Zufügen von Brandwunden. In der Filmwelt wird eine selbst zugefügte Verletzung oft als drastisches Mittel zur Darstellung innerer Zerrissenheit oder als Teil einer Sado-Masochismus-Thematik genutzt, wie etwa in Die Klavierspielerin (La Pianiste, 2001), in dem Drama Secretary (2002) oder bei der Charakterzeichnung in Durchgeknallt (Girl, Interrupted, 1999).